Zeitreise – Das Buch

Es ist soweit. Das Manuskript ist fertig und lektoriert. 76 Seiten und 120 Farbfotos , zum Teil ganzseitig. Noble Maße und gutes Papier, sowie eine hochwertige Bindung. Ich hoffe nur, das BoD nun auch noch den fehlerfreien Druck in sehr guter Qualität hinbekommt. Dann steht einer Veröffentlichung meines Buches zur Zeitreise  nichts mehr im Wege.
Voraussichtlicher Erscheinungstermin: 1.3.18
Zu beziehen im Buchhandel oder im BoD-shop oder bei mir.

Die Bulli-Zeitreise

von Peer Millauer

Hardcover, 76 Seiten, 49.- Euro, auch als E-book erhältlich

ISBN 9783746033136

 

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Zeitreise – der Film

Das letzte Video ist fertig. Mit Vorspann und Abspann sind es 28 Videos geworden mit einer Gesamtdauer von nahezu 2 Stunden.  Man kann sich die Zeitreise also, wie im wirklichen Leben, in kleinen Häppchen zu Gemüte führen, wenn man will, natürlich. Man kann aber auch die für einen besonders interessanten Stellen herauspicken und isoliert anschauen. Jedes Video ist für sich ein kleines Erlebnis, ein Tagesbericht als Film. Mit jedem weiteren fertiggestellten Video sind meine skills etwas gewachsen und ich habe immer neue Ideen bekommen, wie und was man noch besser gestalten könnte und was man weg- und was hinzumachen sollte. Kleine Fehler sind geblieben. Da so ein Film um die 750 MB hat und selbst bei einem Mac die Bearbeitungszeit des Rechners (!) ziemlich lange dauert, mal ganz abgesehen von der Zeit das Video hoch zu laden, habe ich hier die kleinen Fehler ( Versprecher, falsche Zahl, ähs und öhs, kleine Undeutlichkeiten, usw. ) einfach gelassen. Ich bin zwar ein Perfektionist, aber kein 100% iger. Diese Attitüde „Mr. 100 % “ habe ich mir abgewöhnt, besser : wurde mir abgewöhnt. Wodurch? Durch eine weitere meiner Passionen: Das Segeln. Dort geht das nämlich nie, das 100% ige. Murphy, Poseidon und Neptun haben da was gegen. Sie zeigen dem Menschen seine Grenzen auf und weisen ihn in seine Schranken. Mit Macht und Nachdruck. Ich habe meine Lektionen gelernt auf See.  Deshalb reichen mir auch 85,6 %. Auch im wirklichen Leben.

Trailer zum Film „Zeitreise“

Die Medien von den ersten 14 Tagen habe ich mittlerweile zu  Kurzvideos ( 3 – 6 min ) verarbeitet.  Pro Tag ein Video. Das passt  wie die Kapitel in einem Buch zusammen und man kann, wenn man will, anhand des Inhaltsverzeichnisses auch einen  bestimmten Tag der Zeitreise auswählen und ihn getrennt von den anderen ansehen. Die Titel der Filme decken sich mit den Etappen im Logbuch. Also so handelt Film 1 von der 1. Etappe „Sexau – Höfen an der Enz“, usw. Pro Film ist immerhin ein Medienvolumen von ca. 750 MB entstanden ( +/- 250  MB , je nach Länge )  bei einer Qualität von HD 1080, 25 fpsec.

Hier also mal zum Einstieg der Vorspann ( Titel und Text und das Übliche ). Die weiteren Videos folgen demnächst in chronologischer Reihenfolge. Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr Euch gerne melden.

Medien: Sichten, sortieren, bearbeiten

Die Aufarbeitung, Sichtung und Sortierung aller Medien, die auf der Zeitreise entstanden sind, ist eine zeitintensive, aber lohnende Aufgabe. Geschätzte 500 digitale Fotos und 40 Videos mit einem Gesamtvolumen von knapp 30 GB !
Zuerst muss ich die Fotos mal ordnen. Dies mache ich chronologisch. Ich erstelle einen Ordner, den ich z.B. „Tag 1“ nenne. Da hinein packe ich alle Fotos und Videos, die ich an diesem Tag gemacht habe.  Anschließend geht es an das Bewerten der Fotos und Videos. Mit dem Programm Adobe Elements  Organizer kann ich den Dateien Sternchen geben: 5 für sehr gut und 1 für „naja“. Den Rest werfe ich in den Papierkorb. Nur Dateien mit mehr als drei Sternen kommen in die engere Wahl zur Bearbeitung und Weiterverwertung. Diese werden markiert und in die Medienbibliothek verschoben, aus der dann das Material für den, bzw. die Filme zusammen gestellt wird.
Ich habe zwei Programme zur Auswahl: Adobe Premiere Elements oder das maconboard eigene Programm iMovie. Um die Datengröße nicht ins unbearbeibare wachsen zu lassen, erstelle ich pro Tag Zeitreise 1 Video von ca. 4 – 6 Minuten Länge. Jedes Video hat zwischen 600 und 1000 MB bei einer Einstellung von:  HD 1080 , hohe Qualität und geringe Komprimierung , Stereo, 20 MB/sec, 30 frames / sec.
Bei 25 Tagen Zeitreise kommt da ganz schön was zusammen!
Ein 90 –  Minutenfilm mit einer Dateigröße von ca. 20 GB!
Vorerst denke ich nur mal an die Erstellung von je einem Video pro Tag Zeitreise. Ob und wie ich die dann zu einem Ganzen zusammenfügen werde, darüber muss ich erst noch nachdenken. Dies hängt davon ab, wofür ich so ein Monstervideo überhaupt brauchen könnte und ob sich irgendjemand für so ein Produkt auch interessiert. ( TV-Sender?)
Vorerst surrt der Ventilator meines Macbooks schon fleissig bei der Kühlung der Grafikkarte und des Prozessors. Die sind nämlich mit dem Rendern, komprimieren und speichern der Videos ziemlich ausgelastet! Ein Beispiel, wie so ein Video dann nachher aussieht, hänge ich hier mal an und würde mich über Rückmeldungen von Euch freuen: Bitte dabei nicht mit Kritik ( aber auch nicht mit Lob :)) sparen!

Am Ende der Zeitreise…

…beginnt eine Neue. Die Zeit , die hinter einem liegt, ist nun Vergangenheit, vor uns die Zukunft, eine neue Zeitreise beginnt. Die jetzt zu Ende gegangene Zeitreise ist für immer vorbei, bleibt aber für mich für immer in meiner Erinnerung als ein besonderes Stück Lebenszeit. Dreieinhalb Wochen voller Leben! Jeden Tag neue Gesichter, neue Straßen, neue Eindrücke, kein Moment der Langeweile oder der Leere, sondern jede Sekunde war voller neuer Impulse. Es gab Momente des Verharrens, des Luftholens, der Pausen, aber die waren, auch für den Bulli, notwendig für die Erholung. Denn anstrengend war sie, diese Zeitreise, anstrengend für Kopf und Körper, für Motor und Fahrgestell. Nun brauche ich erst einmal Zeit. Zeit, all diese Eindrücke sacken zu lassen, zu verarbeiten, zu ordnen. Erst einmal für mich selbst, dann auch für andere. Die Erlebnisse und Eindrücke der Zeitreise möchte ich in einem Bildband zusammenstellen und im Herbst veröffentlichen. Leider ist die Qualität des Filmmaterials nicht gut genug, um daraus mehr zu machen , (Grund: siehe Drohnencrash), aber für ein oder mehrere Videos, garniert mit den besten Fotos, wird es bestimmt reichen.

Am Ende dieser Zeitreise ist es auch Zeit,  Danke zu sagen.

Zuerst mal meinem Bulli, der ohne jegliche Panne die ganze Strecke, zuverlässig wie immer , durchgehalten hat. Kaum Ölverbrauch (0,5 l), 9,75 l/100km Verbrauch, keine Reifenpannen, keine Probleme mit Technik, Fahrwerk oder Elektrik. Ein Reisegefährt, wie man es sich nicht besser wünschen kann. Danke , Bulli!

Meiner Frau Gaby, die es mir möglich gemacht hat, diese Zeitreise durchzuführen, indem sie mir zu Hause in Sexau den Rücken frei gehalten hat, Haus und Garten versorgt hat und die Orga des täglichen Lebens für mich mit gemacht hat. Sie hat mich zu dieser Reise ermuntert. Danke, Gaby!

Meiner Verwandtschaft und Freunden, die mich unterwegs aufgenommen, bewirtet und beherbergt  haben. Danke für die netten, gemeinsamen Stunden Conny, Thomas, Erika, Ulf , Co und Uwe.

Meinem Mechaniker Heinz, der den Bulli technisch optimal eingestellt eingestellt und vorbereitet hat. Danke, Heinz!

Dem Bullibär, der mich, wenn ich mal zögerte, wieder neu motivieren konnte. Danke, Bullibär!

Time is slippin‘

Die Zeitreise geht in die letzte Runde: Von München nach Hause. Ja, nach Hause. Wird Zeit, dass ich da mal wieder hinkomme. 23 Tage Zeitreise liegen hinter mir und 2850 km in der Fahrspur meines Bullis. Ihn zuerst möchte ich herausheben, wenn ich hier schon ein vorgezogenes Resumée beginne. Er lief. Ohne zu Murren, ohne zu Knurren. Bulli eben. Aber ich habe auch ein sehr empfindliches Gasfüßchen und weiß, wann er Gas will und wann es ihm zuviel wird. Eine Symbiose Maschine – Mensch, gewachsen aus dieser einzigartigen Bulliphilosophie – oder wie ich sie nenne “ Bulliphilie“.

Noch knapp 400 km liegen vor uns. Einmal quer durch Voralpenland, am Bodensee vorbei und dann noch durch die heimatlichen Berge. Ein Highlight wird bestimmt nochmal der morgige Tag, wenn ich in Bad Feilnbach die dort ansässigen 12 Familien mit Namen „Millauer“ aufsuchen werde.

Was war gut, was war schlecht? Eine vorweg genommene Bilanz.

Beste Stadt: Hamburg. Definitiv.

Beste Landschaft: Der Main-Tauber-Kreis. Wunderschön.

Bester Typ: Hans-Heinrich, der Hafenmeister von Freiburg an der Elbe

Bestes Bier: BurtzelBräu aus Tarmstedt. Kleine Brauerei, feines Bier. Danke Ulf+Erika.

Bestes Essen auswärts: Zum Fährmann in Caputh, Schwielowsee

Bestes Wetter: Gestern auf der Fahrt nach Weißenburg. Toller Himmel!

Höchstgeschwindigkeit: 99 km/h bergab ohne Gang irgendwo in den Hügeln hinter Ochsenfurt.

Beste Ausstellung: DieErlebniswelt , Hamburg

Bester Campingplatz: KNAUS-Campingpark in Koblenz. Perfekt organisiert.

Größter Schreck: BMW im Gegenverkehr in unübersichtlicher Kurve auf Nebenstraße. Ausflug ins Grüne ohne Schaden überstanden.

Und wie steht’s mit den schlechten Erfahrungen?

Zusammengefasst: Das Wetter in Norddeutschland, die Preise auf vielen Campingplätzen, die dreckige Ostsee, das Watt, Technoparties , lockere Keilriemen, verirrte Navisprecherinnen, Abkürzungen, die keine sind, Bäume beim Landeanflug von Drohnen, Bemerkungen über Aufkleber, keine Tiere im Zoo, rote Welle, Netto, nu is aber gut.

Ach ja, die Camper….waren keine schlechte Erfahrung!

herrundhund-wordpress