Deutschland säuft ab

Der Bulli war die letzten 30 Kilometer der gestrigen Etappe als Amphibienfahrzeug unterwegs. Die Straße war streckenweise mehr ein Kanal als eine Asphaltstrecke, mehr als Schritttempo war nicht möglich. Einem U-Boot gleich schwamm ich nach Tarmstedt, wo ich, innen gottseidank trocken, außen pitschenass, dann auch an den Zielkoordinaten auftauchte. Tolle Sache so ein GPS. Es wurde meinem Bulli sogar der Luxus gegönnt, in einen überdachten Carport anzudocken – hatte er auch verdient, nach dieser Wasserschlacht.

Deutschland im Untergang. Seit gestern Abend scheinen alle Schleusen des Himmels geöffnet worden zu sein. Regen in einer Nacht , soviel, wie sonst nur im ganzen Monat. Und auch für heute ist weiterer Regen angesagt, eine Besserung ist erst ab morgen in Sicht.

So haben wir beschlossen, heute eine Regenpause einzulegen. Bulli wettert den Regen im  Carport ab, ich im warmen Wohnzimmer. Die Gelegenheit, ein paar Dinge aufzuarbeiten, die während der Fahrt liegen geblieben sind. Akkus laden, Fotos sortieren, die defekte Drohnenkamera per Post zur Reparatur zu schicken, usw.

Sollte morgen die Sonne hervorkommen, dann geht es weiter. Münster ist unser nächstes  Ziel.

Foto: Regensituation in Deutschland, © Kachelmann.comBildschirmfoto 2017-07-25 um 10.28.41

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